Hallo,
ich schweiße seit reichlich dreißig Jahren mit einem Markengerät, Marke: "Eigenbau".
Habe mir einen Schweißtrafo damals selbst gebaut, dieser funktioniert bis heute.
Der Nachteil einfacher Schweißtransformatoren ist die einfache Art der Schweißstromeinstellung.
Meistens werden die Schweißstufen einfach mit einem Stufenschalter in der Primärwicklung gewählt.
Dies hat den Nachteil das auch die Zündspannung in den unteren Stufen zu weit abfällt, was das Zünden erschwert, da sich das Übersetzungsverhältnis der Wicklungen verändert (vergrößert).
Da man als Hobbyschweisser jedoch gerade oft filigranere Teile zu schweissen hat, benötigt man besonders die niedrigen Stromstufen, um auch dünne Elektroden verwenden zu können.
Dieses Problem habe ich damals mittels einer angezapften Vorschaltdrossel gelöst, deren Streublindwiderstand über einen Stufenschalter verändert werden kann.
Da das Gerät gewollt relativ klein ist, wird bei Übertemperatur ein Warnlicht eingeschaltet, was zum Einlegen einer kleinen Arbeitspause mahnt. Dieser Zustand ist leider bis heute noch nie eingetreten.
Hatte dazu auch einen Gleichrichter gebaut, den ich aber nicht mehr verwende, da er keinerlei Vorteile zeigt.
Da ich elektrisch nur Stahl schweiße, bin ich mit dem Gerät vollstens zufrieden.
Für Aluminium verwende ich traditionell den Autogenbrenner eines Freundes.
Gruß
Bernd
Wig Schweißgerät kaufen -- aber welches ? -- und wo ?
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